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Die Jurte ist ein großes Gruppenzelt, welches auf Pfadfinderlagern verwendet wird. Es bietet Schlafraum für viele Personen und ist auch ideal für Veranstaltungen wie Singerunden oder Aufführungen oder zum Kochen und einfach Beisammensein.

Die Jurte ist der Form nach den traditionellen Jurten der Normaden West- und Südasiens nachempfunden. Sie besteht wie die Kohte aus schwarzem, festen Baumwollstoff und wird aus mehreren Zeltbahnen zusammengesetzt. In der Mitte kann ein recht großes Feuer gemacht werden.

In der Jurte finden gut 25 Personen Platz zum Schlafen und Platz für ihr Gepäck. Übernachten tun hier meist die Wichtel und Wölflinge, während die Pfadfinder in der zu ihrer Sippe gehörenden Kohte wohnen.

Auf Grund ihrer Größe und Gewichts eignet sich die Jurte natürlich nicht zum Wandern. Aber auch die einzelnen (rechteckigen) Seitenbahnen der Jurte, lassen sich vielfältig nutzen. Es ist sogar möglich mehrere Jurten miteinander zu verbinden, oder sogar über einander zu errichten. So entsteht eine Jurtenburg, deren Größe und Phantasie fast keine Grenzen gesetzt sind.

An die gemütlichen Abende in der Jurte erinnert man sich immer gerne zurück: In der Mitte flackert ein wärmendes Feuer. Die Funken schweben sachte zur Jurtenöffnung hinaus und verlieren sich langsam im Sternenhimmel. Mit heißem Tschai gefüllte Kochgeschirre machen die Runde und während die einen sich schon müde in ihre Schlafsäcke kuscheln, greifen die anderen noch kräftig in die Gitarrensaiten...